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Nachhaltigkeitsprojekt für Kinder und Erwachsene schließt Lücke in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) - Unsere Reise ins "WALUBO-Land" | Wasser-Luft-Boden-Land

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Nachhaltigkeitsprojekt für Kinder und Erwachsene schließt Lücke in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

WALUBO-Land

Unter dem Label WALUBO-PubliPäd veröffentlicht Klemens Gieles, Präsident der Deutschen Gesellschaft zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung AGENDA21 e.V. (DGA21 e.V.) die Website www.walubo-land.de zum Thema Nachhaltigkeit für Kinder und Erwachsene. Das bisher durch die Ideen Initiative Zukunft von dm Drogeriemarkt und der Deutschen UNESCO e.V. angeschobene Projekt will emotionales Lernen im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung fördern.

Wesentlicher Bestandteil des WALUBO-Land-Projekts neben der Website ist die Nachhaltigkeitserzählung „Unsere Reise ins WALUBO-Land“, die sowohl als Lese- und Vorlesewerk zu Hause, in Kindergruppen oder auch im Schulunterricht verwendet werden kann.

„Mit der Erzählung und der Aufmachung der Website schließen wir eine Lücke zu den Bildungsmaterialien im Bereich der Nachhaltigkeit“, so Klemens Gieles, Ideengeber und Projektleiter. „Vielen guten Bildungsmaterialien fehlt es unserer Meinung nach an geeigneten Sympathieträgern, mit denen sich Kinder identifizieren können und die sie nachspielen oder nachleben können“, so der Autor und Illustrator. Nach seiner Ansicht sind Bildungsmaterialien nur dann erfolgreich, wenn sie die Akteure, sprich Kinder und deren Betreuer so anspricht, dass eine innere Verbundenheit zum Thema entsteht. „Und das können sehr gut Geschichten, bei denen Sympathiefiguren die Schnittstellen zwischen Themen und Lernenden darstellen und die Möglichkeit geboten wird, diese Geschichten nachzuerleben“, betont Klemens Gieles. Allein ein längerer Aufenthalt in der Natur könne eben diese Verbundenheit nur schwer herstellen. Dies bestätigten auch diverse Untersuchungen, wie z. B. eine Studie zur emotionalen Affinität zur Natur die besagt, dass die Natur nur geschützt werden kann, wenn sie ein Teil der eigenen Identität wird.

„Wir alle kennen solche Vorgänge aus den Spielen, Erlebnissen und Geschichten, die uns in unserer Kindheit erreicht haben“, weiß der Biologe und Lehrer. „Wer von uns Jungs lebte nicht früher schon mal als Winnetou oder Old Shatterhand, wer von den Mädchen identifizierte sich nicht mit Pipi Langstrumpf oder Hanni und Nanni? Warum sind Fantasy-Geschichten wie die Unendliche Geschichte oder Harry Potter so erfolgreich?“

Die auf Dauer angelegte Website will zukünftig Spiel- und Lernmaterialien zum Thema Nachhaltigkeit zusammenführen, die es Kindern ermöglicht, nicht nur über die intellektuelle Ebene zu lernen. „Unser Credo ist, mehr emotionales Lernen zu ermöglichen, also ein Stück weg vom 'bulämischen' Lernen über den Kopf zu kommen, so wie jenes Lernen bei Jugendlichen bezeichnet wird, bei dem ein Lernstoff rasch in sich hinein gefressen wird, um es bei der nächsten Unterrichtsprobe wieder heraus zu spucken und dann zu vergessen“, plakatiert Gieles. „Neurowissenschaftliche Studien beweisen längst, dass Lernen nicht nur über aktive Gehirnleistung erfolgt, sondern in starkem Maße über das Unterbewusstsein und so die Intuition reift.“

Zum Aufbau der als Mitmach-Website vorgesehenen WALUBO-Land Website (http://www.walubo-land.de) werden breite Bevölkerungskreise angesprochen. Die Veröffentlichung der Website ist ein Start einer Nachhaltigkeitsplattform für Kinder und Erwachsene, die in Zukunft auch die Spielewirtschaft anregen will, sich mehr dem Thema Nachhaltigkeit zu öffnen. „Wir stehen erst am Anfang. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben wir das Projekt überwiegend aus eigenen Mitteln finanziert. Nun sprechen wir alle an, das Projekt mit einem kleinen Betrag von 10 Euro zu unterstützen“, so Gieles. „Wir haben uns entschlossen, die Vorteile des Crowdfundings für unser Projekt zu nutzen. Da sollen so schnell wie möglich viele Nachhaltigkeitsakteure von dem Projekt erfahren und eingebunden werden. Außerdem sind wir damit viel unabhängiger, da wir uns nicht greenwashenden Großunternehmen oder gar Global Playern verpflichten müssen“, betont Gieles. In einer Zeit schwindender Schülerzahlen seien Kinder dieses Alters eine stark umworbene zukünftige Konsumentengruppe. Beispielsweise sei im Lehrer-Newsletter des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 15. Mai ein kostenloses Programm zur Umwelterziehung eines weltweit agierenden Herstellers von Home-Entertainment-, Video- und Fotogeräten empfohlen worden, das keinesfalls den Kriterien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung standhalten könne.

Hier muss die Nachhaltigkeitsbewegung gegensteuern, zumal solche Materialien mit Werbecharakter von Unternehmen in Schulen nichts zu suchen haben. Die jahrelangen Bemühungen all jener, die eine kriteriengerechte Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern, werden mit solchen Angeboten unterwandert.
Informieren Sie sich auf http://www.walubo-land.de über das Projekt und unterstützen Sie es.


Ansprechpartner:
DGA21. e.V.
Klemens Gieles
Stockstadter Straße 55
63814 Mainaschaff
Tel. 0 60 21 / 44 99 49 11
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